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Aktuell |
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Liebe Mitglieder Weihnachten 2011 gemäß der Tradition
möchte ich Ihnen, bevor das Jahr vorüber ist, einen
kurzen Rückblick darüber geben,
was in den letzten 12 Monaten im Verein
statt gefunden hat. Auch ein
kleiner Blick auf den Kalender 2012 wird nicht
vergessen. Am 16. März wurde in der Mitgliederversammlung neu gewählt. Unser langjähriger Schriftführer Edgar Heucher hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Nach der Wahl sieht der Vorstand nun wie folgt aus: 1. Vorsitzende Ulla Eisenhardt, 2. Vorsitzender Gregor Ziorkewicz, Schriftführerin Gabriele Stähler-Röber, Kassiererin Karin Grethe, Beisitzer Katrin Back, Silke Rautenberg und Rüdiger Spangenberg. In Zusammenarbeit
mit dem Oppenheimer Geschichtsverein fuhren wir am
26. März
zur Napoleon-Ausstellung nach Bonn.
Der Erfolg dieser Fahrt hat unseren Entschluss, zusammen
mit dem OGV Ausstellungen zu besuchen, bestätigt. Am
1. Mai
bot
Frau Höpfner eine Führung im Kapellengarten an. Das Motto
der Führung lautete: Rosen und Lilien, Symbolik der Blumen
im Mittelalter.
Fotos der
Westchor-Fenster,
geschaffen von Gustel Stein, wurden von Frau Jutta Vogt
bearbeitet und eine mehr als 50-seitige Präsentation
programmiert, die auf der Internetseite des Fördervereins
und der Kirchengemeinde zu sehen sind. Nehmen Sie sich die
Zeit und schauen Sie die einzelnen Abschnitte im Internet
an. Es ist wirklich ein Augenschmaus. Die Kosten in Höhe von
1200 Euro teilte sich die Kirchengemeinde mit dem
Förderverein. Die alljährliche
Jahresexkursion führte uns vom
26. bis 28. August an den
Bodensee, wo wir an
Führungen
in Meersburg, Konstanz, Überlingen u.v.a. teilnahmen. Sie
können Einzelheiten über diese Fahrt auf unserer
Internetseite nachlesen. Beim alljährlichen
Gemeindefest
Anfang September
unterstützte
der Verein die Akteure der Kinderoper mit einer Spende von
300 Euro. Am
24. September
stand
wieder eine Fahrt in Zusammenarbeit mit dem OGV auf dem
Programm. Dieses Mal fuhren wir zur Salier-Ausstellung nach
Speyer und alle äußerten sich sehr zufrieden mit diesem
Ausflug.
Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen
gewährte dem Förderverein im Zusammenhang mit der
Ehrenamtsförderung einen Kostenzuschuss in Höhe von 10.000
Euro für die Anschaffung des Polyphoniums. Im
Oktober wurde nun die
letzte Rate gezahlt und die Summe wurde von uns an die
Kirchengemeinde weitergeleitet. Im Rahmen der
Luther-Dekade ist 2012 das „Jahr der Kirchenmusik“. Für alle
musikalischen Veranstaltungen, die unter dieser Überschrift
angeboten werden, benötigt man spezielle Kladden für die
Notenblätter. Die Kosten für 80 Kladden im Wert von 200 Euro
hat der Verein im
November
übernommen. In unserer letzten
Vorstandssitzung im
Dezember
wurde einstimmig
beschlossen, eine Spende in Höhe von 500 Euro an den
Orgelbauverein zur Finanzierung der Woehl-Orgel zu leisten. Im kommenden Jahr
findet am
7. März 2012
die jährliche Mitgliederversammlung
statt. Weiterhin ist eine
Tagesfahrt wieder geplant und zwar am
20. April 2012
nach Frankfurt zur Liebfrauenkirche
und dann weiter nach Idstein zur Unionskirche. Über die
Einzelheiten werden wir Sie im nächsten Infobrief
unterrichten. Die Jahresexkursion
soll uns vom
23.-26. August 2012
nach Passau und Umgebung führen. Auch
darüber erhalten Sie noch Information mit der Einladung zur
Mitgliederversammlung. Eine weitere Tagestour planen wir
zusammen mit dem Geschichtsverein. Dieses Mal soll es nach
Mainz in die neue Synagoge gehen. Auf Grund der großen
Nachfrage konnte uns von der jüdischen Gemeinde bisher noch
kein Termin genannt werden. Sowie wir Bescheid wissen,
informieren wir Sie. Sie sehen, dass es ein sehr aktives Jahr
im Förderverein war. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei
all denen bedanken, die sich tatkräftig einbringen. Ob bei
der Gartenarbeit in den Außenanlagen, bei Veranstaltungen,
bei der Planung von Fahrten – immer sind Menschen da, die
uns helfen und unterstützen. Der Vorstand möchte für Ihre Treue zum
Verein und der Katharinenkirche ‚Danke’ sagen. Ohne Ihre
Unterstützung wäre unsere Arbeit nicht möglich. So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien,
Freunden und Verwandten ein schönes und gesegnetes
Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2012. Im Namen des
Vorstandes
Ulla Eisenhardt 1. Vorsitzende des Fördervereins.
Jahresexkursion des Förderverein der
Katharinenkirche Der diesjährige
dreitätige Jahresausflug des Vereins der Freunde und
Förderer führte seine Teilnehmer bei bestem Reisewetter und
perfekt vorbereitet von Frieder Eisen nach Oberschwaben und
an den Bodensee. Erste Station der Reise war Weingarten nahe
bei Ravensburg. Die dortige gewaltige Basilika, eine
ehemalige Klosterkirche, gilt als die größte Barockkirche
Deutschlands und die höchste Kuppelkirche nördlich der
Alpen. Der Bus brachte uns anschließend nach
Meersburg, wo wir in einem herrlich gelegenen Hotel direkt
an der Uferpromenade Unterkunft für zwei Nächte fanden. Am
nächsten Morgen stand eine intensive Führung zu Fuß durch
Meersburg auf dem Programm. Sie brachte uns das schöne
Städtchen am Steilufer des Bodensees näher. Sein baulicher
Charakter wird bestimmt von zwei repräsentativen Gebäuden,
der alten Burg, die als Wohn- und Sterbeort der Dichterin
Annette von Droste Hülshoff bekannt wurde, und das neue
Schloß, die Sommerresidenz und nach der Reformation der
ständige Sitz der Fürstbischöfe von Konstanz. Die Fähre brachte uns danach von
Meersburg nach Konstanz, wo nach einer angemessenen
Mittagspause wieder eine Führung anstand; sie führte vom
Hafen durch die alten Gassen der Stadt bis zum Münster.
Dabei wurden die Ereignisse des Konstanzer Konzils
(1414-1418) besonders berücksichtigt. Danach ging des weiter auf die Insel
Reichenau, die in den Orten Oberzell, Mittelzell und
Unterzell jeweils eine bedeutende frühromanische Kirche
aufweist, die zu dem von Karl Martell gegründeten
Benediktinerkloster gehörten, das im Mittelalter die Insel
zu einem bedeutenden Zentrum christlicher Kultur im
Bodenseegebiet machte. Die Kirchen gehören heute zum
Weltkulturerbe der UNESCO. Wir besichtigten die größte der
Kirchen, das mächtige Münster von Mittelzell, und die
Georgkirche in Oberzell, die sich durch eine Fülle
mittelalterlicher Fresken auszeichnet. Der dritte Tag unserer Reise brachte uns
zunächst zur Wallfahrtskirche Birnau und dann nach
Überlingen, wo uns in einer weiteren Führung Geschichte und
Bauten dieser einst bedeutenden Stadt nahegebracht wurden.
Besonders amüsierte die Reiseteilnehmer der mächtige Brunnen
des „Reiters über den Bodensee“, bei dem der Bildhauer Peter
Lenk dem Reiter die Gesichtszüge des Dichters Martin Walser
gegeben hat. Dann ging die Fahrt quer durch Oberschwaben
nach Steinhausen, wo wir nach einer Rast in einem
gemütlichen Dorfwirtshaus die dortige ehemalige
Wallfahrtskirche besichtigten. Die früher von der
Schussenrieder Rosenkranz-Bruderschaft betreute
Wallfahrtskirche wurde nach der Auflösung des Ordens in der
Säkularisation von der örtlichen Pfarrei übernommen. Seither
wird die Kirche gerne als „die schönste Dorfkirche der Welt“
bezeichnet. Den Abschluss unseres Besichtigungsprogramms
bildete eine Führung durch das ehemalige Kloster
Schussenried, wo vor allem der übereich ausgestaltete
Bibliothekssaal das Interesse der Besucher fand. Die Teilnehmer der
Fördervereinsreise kehrten mit reichen Eindrücken und vielen
neuerworbenen Kenntnisse zufrieden nach Hause zurück. Dr. Walter Nohl
Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer „Die
Salier – Macht im Wandel“.
Am Samstag,
den 24. September 2011 veranstaltet der
Förderverein der Katharinenkirche zusammen
mit dem
Oppenheimer Geschichtsverein eine Tagesfahrt
nach Speyer zur Ausstellung „ Die Salier – Macht im Wandel“.
Mit einer Jahrhundertschau zeigt das Historische Museum der
Pfalz eine Weltpremiere. Erstmals überhaupt stehen im
Mittelpunkt einer Ausstellung die dramatischen Lebensläufe
der salischen Herrscher und die bahnbrechenden Neuerungen,
die sie mit ihrer Politik in Gang setzten. Vier Generationen
lang herrschten sie über ein Reich von gigantischem Ausmaß,
sie veränderten das damalige Weltbild und legten den
Grundstein für das heutige Verständnis von Bürgerrecht und
Freiheit. Auf einer Stadtführung durch Speyer
können Interessierte schon einen Blick auf die Geschichte
der Stadt als Zentrum salischer Macht werfen. Die Busfahrt kostet inklusive aller
Eintrittsgelder und Führungen 35 Euro pro Person.
Treffpunkt und
Abfahrt um 8.30 Uhr an der Emondshalle, Fährstraße in
Oppenheim. Verbindliche Anmeldungen und weitere
Informationen bei Frau Pohl Tel: 573137 oder per Mail an
oppenheimer-geschichtsverein@web.de
oder
bei Frau Eisenhardt Tel. 1357. ---
Ulla Eisenhardt
Reise des Vereins der Freunde und
Förderer ins Coburger Land Knapp 35 Freunde und Freundinnen des
Vereins besuchten in einer dreitägigen Exkursion die
Landschaft um Coburg herum. Neben dem Besuch des
Benediktinerklosters Münsterschwarzach standen die Stadt
Coburg mit ihren Kirchen und Luthergedenkstätten auf dem von
Frieder Eisen zusammengestellten Programm. Die Teilnahme am
Mittagesgebet der Brüder in Münsterschwarzach, von denen
Pater Anselm Grün wohl der bekannteste ist, führte in die
Spiritualität und Lebensform dieser Mönchsgemeinschaft ein.
In der Klosterkirche zu Ebrach, die für den
Zisterzienserorden über und über reich ausgeschmückt war,
wurde der Gästen ein Orgelreise durch die Jahrhunderte
geboten. Inmitten der unzähligen Heiligen und Apostelfiguren
ein Erlebnis.
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Ausschnitt "Gustl Stein" Fenster im Westchor der Katharinenkirche |