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Brief an die Mitglieder vom 18.08.2010

Liebe Mitglieder,

 

es sind schon wieder einige Monate vergangen seit Sie den letzten Infobrief erhalten haben.

So ist es an der Zeit, Sie über die kommenden Veranstaltungen zu informieren.

Die Jahresexkursion ins Coburger Land steht unmittelbar bevor.

Dank der guten und umfangreichen Planung von Frieder Eisen werden die Teilnehmer ein volles und interessantes Programm erleben.

 

Am 05. September 2010 findet wieder das Gemeindefest im und um das Martin-Luther-Haus statt. Gemeinsam mit dem Orgelbauverein werden Sie uns unter   einem „Zeltdach“ finden. Wir werden wie jedes Jahr prickelnden Sekt anbieten und der Orgelbauverein seine CDs und andere Präsente, mit deren Verkauf die Orgel finanziert wird.

Herr Holger Schinz-Sauerwein ist ebenfalls an unserem Stand vertreten. Er bietet sogenannte „Steinbücher“ zum Kauf an. Es handelt sich dabei um Teile aus mittelalterlichen Grabplatten, die zum Teil noch mit alten Inschriften versehen sind. Manche Sandsteinblöcke sind in der Gestalt eines Buches andere als eigenständige Objekte zu bewundern. Aber kommen Sie doch selbst und schauen Sie sich diese ungewöhnlichen Kunstobjekte an. Wir würden uns über Ihr Interesse freuen.

Am gleichen Tag, dem 05. September 2010 um 15.00 Uhr,  findet im Kapellengarten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sonntags im Garten“ eine Gartenführung unter dem Motto: „Von den Paradiesgärten über den feudalen Barockgarten zum Landschaftspark“ statt.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Unkostenbeitrag pro Person beträgt 5 Euro.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Ausstellung im Westchor im vergangenen Jahr über das Leben und Werk von Albert Schweitzer. Der Stadtkirchenbeirat hat zahlreiche Dokumente aus der Zeit gesammelt, als sich Albert Schweitzer häufig in Oppenheim und Nierstein zu Besuch aufhielt. Diese werden in einer Ausstellung unter dem Titel:

„Albert Schweitzer – die rheinhessischen Besuche“ vom 09. bis 26. September im Westchor der Katharinenkirche präsentiert.

Die Vernissage ist am 12. September 2010, 19.00 Uhr im Rahmen des Eröffnungskonzertes zu Albert Schweitzer mit Hans-Ola Ericsson, Orgel.

 

Prof. Dr. Werner Zager spricht am 13. September 2010, 18.00 Uhr  über das Thema:

„Meditation im Geist", Albert Schweitzer und die Musik.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

 

Am 01.Oktober 2010, 18.00 Uhr wird das Dekanatshaus in Oppenheim einen neuen Namen erhalten: Anton-Praetorius-Haus. Benannt nach dem Oppenheimer Pfarrer, der als einer der ersten mit viel Engagement gegen Hexenprozesse und Verfolgungen vorging.

 

Mit einem Festvortrag von Dr. Walter Rummel und einer Sonderausstellung des Geschichts-vereins im Oppenheimer Stadtmuseum wird dieser streitbare Pfarrer gewürdigt.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

 

Mit der folgenden Veranstaltung betritt der Förderverein Neuland: In Zusammenarbeit mit dem Oppenheimer Geschichtsverein bieten wir allen Interessierten eine Fahrt am

Samstag, den 30. Oktober 2010 zur Ausstellung

„Die Staufer und Italien – Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“ in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim an. Die Ausstellung wird die Kunst und Kultur zur Zeit der Stauferkaiser, wie Friedrich Barbarossa, Heinrich VI oder Friedrich II, und die Vernetzung mit Italien vorstellen. Drei Kernregionen der staufischen Herrschaft in Europa, der Rhein-Main-Neckar-Raum, Oberitalien und das ehemalige Königreich Sizilien stehen dabei im Mittelpunkt. Abfahrt ist um 8.30 Uhr am Postplatz mit dem Bus, Führung durch die Ausstellung und anschließend ein Besuch der Burg Schriesheim mit Möglichkeit zum Kaffee. Kosten: 30 Euro pro Person (Fahrt, Eintritts, - Führungsgeld).

Teilnahme nur nach verbindlicher Anmeldung bis zum 10.10.2010, Anmeldeformular liegt dem Brief bei. Weitere Informationen können Sie unter www.staufer2010.de erfahren.

 

Am 31.10.2010 um 11.00 Uhr wird die Ausstellung Kunst trotz(t) Demenz im Westchor der Katharinenkirche durch Kirchenpräsident Dr. Volker Jung eröffnet.

In diesem Zusammenhang lege ich Ihnen auch noch folgenden Termin ans Herz:

Am 07. November 2010, 11.00 Uhr, Martin-Luther-Haus, liest Inge Jens aus ihrem Buch „Unvollständige Erinnerungen“. Sie berichtet von ihrem Leben mit dem bekannten Rhetorikprofessor Walter Jens. Besonders beeindruckend sind die Seiten über die Demenz ihres Mannes, nüchtern, ehrlich, mitfühlend, ohne Selbstmitleid.

Verpassen Sie nicht diesen Termin.

 

Am Samstag, den 27.11.2010 um 11.00 Uhr wird Uwe Gast das Buch: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Oppenheim, Rhein- und Südhessen, Band III, des Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland vorstellen. Dieser Band ist bis zum 30.09.2010 für 68,-€  Subskriptionspreis zu erwerben. Weitere Informationen auf der Internetseite der ev. Kirchengemeinde http://www.katharinen-kirche.de/aktuell.htm

Sollten Sie Fragen haben, so können Sie mich jederzeit anrufen

Ich hoffe, Sie an einem der Termine begrüßen zu können.

Genießen Sie den Spätsommer (sofern es mal nicht regnet) und bleiben Sie gesund.

 

Herzlichst

Ulla Eisenhardt

 

 

Liebe Mitglieder,

 

im Namen des Vorstandes lade ich Sie hiermit ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung am

 

                                     Donnerstag, den 25. März 2010 um 19.00 Uhr

                                     im großen Saal des Martin-Luther-Hauses

                                                      in Oppenheim.

 

Tagesordnung

 

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit                               

2. Gedenken der verstorbenen Mitglieder

3. Verlesung und Annahme des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

4. Bericht des Vorstandes

  1. der Vorsitzenden

  2. der Kassenwartin

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Aussprache und Entlastung des Vorstandes

7. Verschiedenes

 

Frau Marie-Louise Frey wird anschließend einen Vortrag über die neuen kunstvollen Antependien in der Katharinenkirche halten. Danach laden wir Sie zu einem kleinen Umtrunk ein.

 

An dieser Stelle nun nutze ich die Möglichkeit, Sie über einige Veranstaltungen zu informieren.

 

Am 4. Juni 2010 starten wir mit dem Bus vom Postplatz aus zu einer Tagestour nach Seligenstadt. Wir werden dort in den Genuss einer Stadtführung mit Besichtigung der Einhard-Basilika kommen. Ein gemeinsames Mittagessen ist ebenso geplant wie etwas freie Zeit zur eigenen Verfügung. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Schloss Mespelbrunn und nach einer Kaffeepause treten wir die Rückfahrt an. Der Unkostenbeitrag liegt bei etwa 30 Euro (abhängig von der Teilnehmerzahl). Wenn Sie sich anmelden möchten oder auch Fragen zur Fahrt haben, so rufen Sie mich unter der Telefon-Nr. 06133-1357 an.

In der Zeit vom 26. – 28.August 2010 führt uns die Jahresexkursion ins Coburger Land. Informationen darüber sowie das Anmeldeformular liegen dem Brief bei. Es ist geplant, dass wir uns mit den Teilnehmern vor dieser Fahrt einmal treffen werden, damit unser „Reiseleiter“ Frieder Eisen über den Ablauf der Tour Auskunft geben kann. Der Vorstand würde sich sehr freuen, Sie als Teilnehmer an diesen Fahrten begrüßen zu können.

 

Dieses Jahr ist auch wieder der Kapellengarten im Programm der Gartenführungen.

Frau Christel Höpfner wird am 6. Juni, von 17-18.30 Uhr über die Symbolblumen des Mittelalters sprechen. Das Thema der Führung im Kapellengarten am 9. September 2010, von 15 – 16.30 Uhr lautet: Von den Paradiesgärten über den feudalen Barockgarten zum Landschaftspark. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, 5,00 Euro/Person.

 

Eine weitere, sehr interessante Tour wird von Herrn Rüdiger Spangenberg in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde in der Zeit vom 14.-21.Oktober angeboten: Kathedralen, Burgen, Herrenhäuser und Gärten im historischen Südengland. Sie werden die Städte Brighton, Southampton, Bath, Salisbury, Windsor und Canterbury besuchen und Informatives über die weltberühmten Kathedralen erhalten. Auf dem Programm stehen aber auch der Besuch von Schlössern wie in Arundel, Gärten, verträumte Orte wie Rye oder Hastings. Lassen Sie sich diese Fahrt nicht entgehen. Die Kosten belaufen sich für Bus, Übernachtungen, Eintrittsgelder etc. 839 Euro. Weitere Informationen können Sie im Gemeindebrief nachlesen oder setzen Sie sich mit Herrn Spangenberg in Verbindung.

 

Nun noch Hinweise auf Fahrten und Veranstaltungen befreundeter Vereine:

 

Der Orgelbauverein unternimmt eine Fahrt in der Zeit vom 20.-22.8.2010 in den Elsass.

Die Orte der Besichtungen und Führungen werden Ebersmünster, Marmoutier, Straßburg und Colmar sein. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden Walter Jertz.

 

Der Oppenheimer Geschichtsverein hat folgende Termine in seinem Programm:

Am 8. Mai kommt das Geschichtsmobil des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Uni Mainz zum „Tag der offenen Tür“ nach Oppenheim vor das Stadtmuseum und präsentiert

„Möglichkeiten neuer Techniken als auch die Arbeit des Instituts für die Region“.

 

Am 12. Juni fährt der OGV nach Armsheim zur gotischen Kirche ‚Zum heiligen Blut’. Die Verwandtschaft zu den Bauten von Madern Gertheners wird in einer Führung erläutert. Danach gibt es noch eine Stadtbesichtigung und Einkehr.

Am 29. Juni um 19.30 im Hotel Merian spricht Prof. Auge zum 600. Todestag des König Ruprechts von der Pfalz , der 1410 auf der Burg Landskrone verstarb.

 

Wir werden zu gegebener Zeit für die jeweiligen Veranstaltungen des Fördervereins Informationen in der Presse veröffentlichen.

Ihnen allen wünsche ich eine schöne österliche Frühlingszeit und bleiben Sie gesund.

 

Mit den besten Grüßen

    Ihre

Ulla Eisenhardt

 

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Retrospektive "Gustel Stein"

am Freitag, dem  4.12.2009, 11:00 Uhr wird im Dom- und Diözesanmuseum Mainz in Anwesenheit von Generalvikar Prälat Giebelmann die Retrospektive "Gustel Stein" eröffnet werden. Dr. Carlo Servatius hält den Einführungsvortrag.

Die Ausstellung ist bis 23.12.09 geöffnet.

 

Vortrag Gustel  "Stein – ein Mainzer Künstlerleben.“

 

Am Mittwoch, dem 14. Oktober, um 19.30 Uhr, lud der Verein der Freunde und Förderer von St. Katharinen zu einem Vortrag im Martin-Luther-Haus ein.

Dr. Carlo Servatius sprach über Leben und Werk von Gustel Stein.

Der Künstler, 1922 geboren in St. Goarshausen, ist ein Maler, der die Stadt Mainz und ihr Umland seit dem Ende des 2. Weltkriegs bis in die 1990ger Jahre hinein geprägt hat. Mit seinen Glasgemälden, aber auch Wand- und Fassadenmalereien und –Mosaiken hat er zahlreiche Kirchen und Gebäude des öffentlichen Raumes mit gestaltet. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die 1977 fertig gestellten Glasfenster im Westchor von St. Katharinen, das „Christusfenster“ und das „Heiliggeistfenster“. Der Verein freute sich auf eine breite interessierte Zuhörerschaft und wandte sich ausdrücklich auch an die Mitglieder des Oppenheimer Geschichtsvereins sowie des Orgelbauvereins.

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Bericht über die Fahrt nach Quedlinburg, Gernrode und Fulda

 

In den Osten – zu Romanik, Barock und viel Geschichte

Der Verein der Freunde und Förderer der Katharinenkirche  ist  auf seiner diesjährigen Jahresfahrt in den Osten aufgebrochen. Wie es der Zufall wollte, begann die Fahrt am heißesten Tag des Jahres, so dass die Besichtigungstouren in Quedlinburg den knapp 25 Beteiligten alles abverlangten.

Nach einem Stadtrundgang durch das Weltkulturerbe mit seinen gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäuden, vorbei am Finkenherd ging es auf den Schlossberg in die Stiftskirche zu Quedlinburg, wo auch der Krypta ein Besuch abgestattet wurde. Dort liegen König Heinrich I.  und seine Frau Mathilde begraben.

Anderentags besuchten die Oppenheimer die Stiftskirche St.  Cyriakus  im nahe gelegenen  Gernrode. Diese große aber schlichte romanische Kirche stellt eines der bedeutendsten Beispiels dieser Architekturepoche nördlich der Alpen dar. Auch wenn das in der Kirche gelegene Heilige Grab, eines der wenigen erhaltenen Kopien des Grabes Jesu in Jerusalem,  wegen Bauarbeiten  eingerüstet war, war die Skulpturenkunst dieser Schatztruhe, die einen festen Bestandteil in den Mysterienspielen in den Ostertagen hatte, doch für die Mitreisenden überwältigend. Besonders angetan waren alle auch von der filigranen und nahezu zärtlichen Darstellung einer Geburtszene am Taufstein.

Der letzte Besuch dieser Reise galt der Bischofs- und Barockstadt Fulda, mit seiner Bischofsbasilika und der Krypta, in der Bonifatius, „der Apostel der Deutschen“, seine letzte Ruhestätte fand.  

Alle Mitreisenden dankten Dr. Walter Nohl  für die Vorbereitung und Zusammenstellung dieser Fahrt. Altersbedingt will nun Dr. Nohl dieses Amt in jüngere Hände übergeben. Dr. Nohl hat für den Verein zahlreiche Fahrten organisiert, die immer zum Ziele hatten, die Geschichte und die Bedeutung der Oppenheimer Katharinenkirche in Bezug zu anderen bedeutenden Kirchenbauten zu bringen und „erfahrbar" zu machen.  Gerade diese Fahrten führten immer wieder dazu, auch neue Aspekte und Zusammenhänge an der Katharinenkirche zu sehen.

 

Die Freunde und Förderer der Katharinenkirche vor der Fassade der Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode

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Ausstellung Religiöse Glasmalerei in Mainz

 

vom 16. Juni bis zum 12. Juli war in der Johanniskirche in Mainz im Rahmen der Reihe Künstler für St. Johannis eine Ausstellung zu sehen. Der Mainzer Maler Gustel Stein präsentierte in der eingerüsteten Kirche Teile seines umfangreichen Werks von Glasbildfenstern und Malerei mit religiösem Bezug.

Seine beiden Fenster aus dem Westchor von St. Katharinen (Christusfenster und Heiliggeistfenster) waren repräsentativ mit 1:1 Kartons vertreten.

Am gleichen Ort hielt Dr. Uwe Gast am 24. Juni über Gustel Steins Glasfenster einen öffentlichen Vortrag .

www.johannis-mainz.de

 

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Tagesexkursion an die Mosel

Der Verein der Freunde und Förderer der St. Katharinenkirche zu Oppenheim unternahm am 13. 05. 2009 seine diesjährige Tagesexkursion an die Mosel.
Der Besuch des St. Nikolaus-Hospitals in Bernkastel-Kues, das 1451 bis 1458 erbaut wurde und die größte gotische Anlage an der Mosel ist, war der erste Programmpunkt. Der Erbauer ist der berühmte Gelehrte, Bischof und Kardinal Nikolaus Cusanus, der mit seinen Geschwistern das väterliche Erbe in eine Stiftung einbrachte, das die finanzielle Grundlage des Hospitals bildete. Das Hospital beherbergt ein Altenheim für 33 bedürftige Männer (heute auch Frauen). Durch mehr als 500 Jahre nicht zweckentfremdet, ist es das Altenheim mit der längsten Tradition in Deutschland. Beeindruckend sind der Kreuzgang, die Kapelle mit einem Altarbild aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, das auch den Cusanus als Stifter porträtiert, und die weltberühmte Bibliothek mit rund 300 zum Teil mit Buchmalerei ausgestalteten Handschriften aus dem 9. bis 15. Jahrhundert. Eine äußerst kompetente Führung hinterließ einen tiefen Eindruck bei der interessierten Hörerschaft.
Die zweite Etappe strebte an den Mäandern der Mittelmosel vorbei und berührte so berühmte Weinlagen wie „Bernkasteler Doktor“, „Wehlener Sonnenuhr“, „Graacher Himmelreich“ und viele andere. Nach dem Mittagessen im Gasthaus „Christoffel“ in Ediger erhielt die Gruppe eine Führung durch die spätgotische Pfarrkirche, die, wie man sagt, den schönsten gotischen Turmhelm der Mosel besitzt.
Ediger besaß auch eine jüdische Gemeinde, deren Synagoge 1938 in der Reichspogromnacht stark beschädigt und dann zweckentfremdet wurde. Eine Bürgerinitiative Edigerer Bürger gelang es in jüngster Zeit, die Synagoge zu erwerben, zu renovieren und zu einem würdigen Gedenkort zu gestalten. Die Besichtigung der Synagoge bildete den Abschluss einer gelungenen Exkursion.


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Schreckensjahr 1689

Der Oppenheimer Geschichtsverein und der Verein der Freunde und Förderer der Katharinenkirche luden zu einem Vortrag ein. 

Am 8. Mai sprach Dorothea Held ab 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus über das „Schreckensjahr 1689. Die Zerstörung

von Stadt und Katharinenkirche im Pfälzischen Erfolgekrieg“.

Nachdem im Oktober 1688 Oppenheim durch die Franzosen eingenommen wurde, erging im Mai 1689 der Befehl der Pariser Kriegsleitung die Städte Speyer, Worms und Oppenheim zu zerstören. Der Vortrag von Dorothea Held schildert die verheerenden Auswirkungen des daraufhin Ende Mai gelegten Brandes in Oppenheim mit besonderer Berücksichtigung der Folgen für die Katharinenkirche.

Jeder Interessierte war zu diesem anschaulichen Rückblick auf die Geschichte herzlich willkommen.

 

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Mitgliederversammlung 2008

 

Bei der Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer der St. Katharinenkirche am 12. März im Martin-Luther-Haus, konnte die Vorsitzende Ulla Eisenhardt über mannigfaltige Aktivitäten berichten. Neben Vorträgen, neu  eingerichteter Internetseite (www.foerderverein-sankt-katharinen.de), Eröffnung des Kapellengartens und zwei Exkursionen, stand das Jubiläum zum 30jährigen Bestehen des Vereins im Mittelpunkt des vergangenen Jahres.

Auf die Entlastung des Vorstandes folgten Neuwahlen, denn Dr. Walter Nohl war nach 16 Jahren  Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch mit herzlichem Dank verabschiedet worden.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gregor Ziorkewicz gewählt. Katrin Back, langjährige Kassiererin, tauschte ihren Posten gegen den Status der Beisitzerin. Neu in  das Amt der Kassiererin wurde Karin Grethe berufen. Neben Schriftführer Edgar Heucher und den weiter amtierenden Beisitzern Silke Rautenberg und Gabriele Röber, komplettieren Ina Leiß und Ernst Ritter als Kassenprüfer den Vorstand.

Auch das kommende Jahr sieht  vielfältiges Engagement und Aktivitäten vor. Für die kirchenhistorische Tagesexkursion am 13. Mai nach Ediger und Bernkastel-Kus, sowie für die große Jahresexkursion nach Quedlinburg und Fulda vom 20.-22. August,  nimmt die Vorstandvorsitzende gerne noch Anmeldungen entgegen. Telefon: 1357.

 

Alle obigen Artikel: Gabriele Röber (Pressesprecherin des Vereins)

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Treffen der Freunde und Förderer

 

Der Vorstand des "Vereins der Freunde und Förderer der St. Katharinenkirche in Oppenheim" lädt zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, dem 12. März, um 19.00 Uhr ins Martin-Luther-Haus ein. Neben den Berichten des Vorstandes und der Kassenprüfer stehen Neuwahlen an. Insbesondere muss die Position des/der zweiten Vorsitzende(n) und des Kassierers neu besetzt werden. Darüber hinaus gibt es Informationen über die laufenden und geplanten Aktivitäten des Vereins, insbesondere auch über die Exkursionen, die in diesem Sommer angeboten werden sollen. Der Vorstand freut sich über eine rege Teilnahme.

Allgemeine Zeitung, vom 18.09.08 von Hellmut Wernher  

 

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Streit der Konfessionen

Katholiken, Lutheraner und Reformierte in Oppenheim

OPPENHEIM Nur in wenigen Städten Deutschlands haben seit der Reformation Katholiken, Lutheraner und Reformierte durch die Jahrhunderte neben- und oft gegeneinander gelebt: Oppenheim zählt zu diesen Ausnahmen.

 

Die wechselvolle Geschichte der drei Konfessionen schilderte Dr. Peter Zschunke im Martin-Luther-Haus auf Einladung der Freunde und Förderer der Katharinenkirche sowie des Geschichtsvereins.

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Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.